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Glossar (Fachbegriffe)

Jucken
Schmerzen
Blutungen
Knotenbildungen
Hämorrhoiden
Analvenenthrombosen
Analfissur
Analekzem
Der periproktische Abszess
Feigwarzen
Der Dickdarmkrebs

Jucken

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  Die häufigste Ursache des Juckreizes sind vergrößerte Hämorrhoiden. Als weitere Ursachen gelten das Analekzem, Pilzbefall, Würmer oder Feigwarzen.

Schmerzen

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  entstehen bei Analfissuren, bei periproktischen Abszessen, bei Analekzem, bei Analvenenthrombosen und auch bei bösartigen Enddarmerkrankungen.

Blutungen

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  werden häufig hervorgerufen durch vergrößerte Hämorrhoiden. Andere Ursachen können sein: Analfissur, Analekzem, entzündliche Darmerkrankungen, Divertikulose, Dickdarmpolypen, Dickdarmkrebs oder Analkrebs.

Knotenbildungen

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  bzw. Verhärtungen am After treten auf bei Analvenenthrombosen, Analpolypen, Analcarcinom, Feigwarzen, Hautlappen (Marisken).

Hämorrhoiden

 

 

 

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sind dichtungsartige Gefäßpolster am Übergang Dickdarm - Anal-kanal, die den Feinverschluss für Winde und flüssigen Stuhl gewähr-leisten. Durch Druckerhöhung z.B. bei häufig hartem Stuhl oder nach Schwangerschaften, können sich diese Blutgefäßpolster vergrößern und dann Beschwerden auslösen.

Blutungen, Druckgefühl, Stuhldrang, Schmieren, tastbare Vorwölbun-gen und schließlich Juckreiz sind die Folge. Die Behandlungsart der vergrößerten Hämorrhoiden richtet sich nach deren Größeneinteilung: Grad I bis IV.

Analvenenthrombosen

 

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  sind Blutgerinsel in den Blutgefäßen am Afterrand. Innerhalb weniger Stunden können schmerzhafte prall gefüllte Knoten auftreten. Als Ursache wird meist körperliche Anstrengung, schweres Heben (Bauchpresse) und sowohl harter wie auch flüssiger Stuhl beschrieben. Eine Emboliegefahr wie bei den Beinvenenthrombosen besteht nicht, so dass man bei weniger schmerzhaften Befunden in der Regel die konservative Behandlung der operativen Behandlung vorzieht.

Analfissur

 

 

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Dabei handelt es sich um einen Riss im Analkanal, oft Folge eines zu harten Stuhls, wobei nahezu immer eine Entzündung einer Drüse im Analkanal vorausgegangen ist. Es kommt typischerweise zu sehr starken brennenden Schmerzen während und auch nach dem Stuhl-gang. Der Schließmuskel ist verkrampft und häufig sieht man frisches Blut auf der Stuhlsäule. Die Behandlung erfolgt durch Dehnung des Analkanals mit Hilfe eines Analdehners und durchblutungs-steigernden und schmerzstillenden Salben. In chronischen Fällen ist eine Operation erforderlich.

Analekzem

 

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  hier handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung um den After und im After, welche Jucken, Brennen, Nässen, Schmieren und Blut am Papier auslösen kann. Ursachen können vergrößerte Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren, Schließmuskelschwäche, allergische Reaktionen, entzündliche Darmerkrankungen und ungenügende Hygiene sein.

Der periproktische Abszess


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  ist eine Eiteransammlung im Analbereich mit Schwellung und immer stärker werdenden Schmerzen, teilweise auch mit Fieber und Krankheitsgefühl einhergehend. Ursache sind nahezu immer entzündliche Analdrüsen, deren natürlicher Abfluss in den Analkanal durch die entzündliche Schwellung verstopft ist. Eine baldmöglichste operative Behandlung ist angezeigt.

Feigwarzen

 

 

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auch spitze Condylome genannt, sind kleine knötchenartige Geschwülste im Anal- und auch Genitalbereich. Sie werden durch Viren hervorgerufen und häufig durch Geschlechtsverkehr übertragen. Daher sollte immer auch der Partner oder die Partnerin mituntersucht und ggf. mitbehandelt werden.

Einzelne Feigwarzen können lokal behandelt werden. Feigwarzenrasen und größere Condylomgeschwülste müssen operativ entfernt werden, da sie auch bösartig werden können.

Der Dickdarmkrebs

 

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ist eine bösartige Tumorerkrankung im Dickdarm. Als Vorstufe werden Dickdarmpolypen angesehen. Daher ist es wichtig entsprechende Vorsorgeuntersuchungen (Coloskopien) durchführen zu lassen.
Als mögliche Begleitzeichen können Blutbeimengungen im Stuhl und Schleimabgang, Druckgefühl im Enddarm, und Wechsel der Stuhl-gewohnheiten auftreten.